Diesmal fliegen wir von Prag nach Funchal und haben deshalb beide einen Tag vor dem Flug einen zusätzlichen Urlaubstag genommen und sind mit der Bahn nach Prag gefahren. Zugegebenermaßen ist es im Februar kein Wetter zum Sightseeing, aber für die Highlights in Prag (Karlsbrücke, Lennon Wall, Altstadt) war es trocken genug. Als es am Freitagabend dunkel zu werden begann, stiegen wir in den AirportExpress, der benötigt vom Prager Hbf zum Flughafen nur 30min. Im Holiday Inn haben wir sehr gut bis 2:30Uhr geschlafen und Punkt 3:17Uhr fuhren wir mit dem Nachtbus 291 die letzten Meter zum Treffpunkt, dem Terminal 2. Mit Eurowings von Prag nach Funchal braucht es viereinhalb Stunden, ehe dich der Sommer empfängt. Dann noch 15min mit dem Taxi zur Vila Ventura in Caniço de Baixo, nun kann der Urlaub beginnen.



Am Ersten Tag in Caniço, einem Samstag im Februar, haben wir in der Sonne auf der Terrasse gechillt und sind nach dem Abendessen nach Funchal zum Karnevalsumzug reingefahren. Der Umzug war grandios, allerdings konnten wir irgendwann nicht mehr stehen und erwarteten die Rückfahrt um 23Uhr sehnsüchtig. Die Nacht war dann kurz, am Sonntag war wie jeden Tag Frühstück um 8Uhr angesagt und Abfahrt dann um 9Uhr. Heute, am Sonntag, fuhren uns drei Taxis in die Motorradvermietung. Alle Motorräder standen mit unseren Namen vorbeteitet für uns bereit. Dann begann die Tagestour. Erst zum Monte, dann zum Pico der Areeiro, zum Ribeiro Frio, nach Machico und Canical, den östlichsten Punkt auf Madeira, ehe wir über Santa Cruz auf die Autobahn heimwärts schwenken.




Heute am Montag erkunden wir den Westteil der Insel. Um zügig hinzukommen, müssen wir ab und zu eine kleine Strecke Autobahn durch die Tunnel einschieben. Immer an der Küste entlag bis zum westlichsten Punkt der Insel geht es Kurve an Kurve bis Porto Moniz. Den Rückweg, auch durch einen uralten Lorbeerwald, wählen wir über die Hochebene bis in den Süden mit Stop an der Poncha-Bar.



Am Dienstagmorgen fahren wir durch enge Serpentinen zum Gabo Girao, dann über den Encumeada-Pass hinauf zum Pico Ruivo. Zurück ins Hotel gehts dann über schönes Strassengeschlängel am Flughafen vorbei. Abendessen gibts heute bei Antonio.




Am Mittwoch steht auf unserer Tour zum Besichtigen die Christos-Statue, die Sagrada Familia in den Bergen und das Tal der Nonnen.




So schnell ist der Donnerstag da. Es ist der letzte Tag zum Motorradfahren. Noch einmal ist Porto Moniz unser Ziel und unterwegs pausieren wir im Fanal Forest bei Nebel. Der verleiht dem ganzen einen gar mystischen Schein. Vor Porto Moniz fahren wir natürlich die steilste Strasse der Insel und den Rückweg über den Encumeada-Pass. Dann noch eine Kaffeepause in Ribeira Brava und schon ist es an der Zeit, die Motorräder in die Vermietung zurück zu bringen. Am Abend dann gehts auf zur Poncha-Wanderung.



Irgendwie sehen die gefahrenen Routen dann zusammen so aus:

Der Freitag ist dann ein Tag zur freien Verfügung. Micha geht mit den Anderen auf eine Levadawanderung nach Monte, ich gehe an die Küste und verbringe den Tag am Strand. Am Abend dann sitzen wir alle das letzte Mal gemeinsam zum Abendessen zusammen.


Samstagmorgen heisst es dann Abschied nehmen. Der Bus bringt uns zum Flughafen und um 17Uhr landen wir in Prag. Heute bleiben wir noch eine Übernachtung in der Prager Altstadt, ehe wir am Sonntag mit der Bahn nach Dresden fahren.
