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2026 – Stiefeltour

Heute, am 1.Mai geht‘s los Richtung Sardinien und wir freuen uns auf jede kurvenreiche Straße, die vor uns liegt. Vor uns liegen beeindruckende Küstenstraßen, wilde Berge und traumhafte Ausblicke auf das Meer. Wir freuen uns auf kleine Dörfer, herzliche Begegnungen und genussvolle Pausen unter der sardischen Sonne. Diese Tour wird für uns ein unvergessliches Abenteuer voller Fahrspaß, Gemeinschaft und Leidenschaft. Lasset die Spiele beginnen.

Startbereit.
Tag 1

Am heutigen Sonnabend, 2.Mai, haben wir es bis nach Südtirol geschafft, 387km stehen heute auf dem Tacho. Die Strecke entlang am Tegernsee kamen wir im Stop and Go voran, insgesamt war es durch die Ortschaften sehr zäh, In Lavis haben wir am weltbesten Eiscafe gestoppt. Am Zielort dann ein paar Kilometer nördlich vom Gardasee treffen sich alle Teilnehmer der Sardinientour und geniessen das erste Zusammensein.

Tag 2

Der heutige Sonntag fordert 400km von uns, mit der Hälfte schnelle Strecke über die Autobahn nach Modena ins Ferrarimusem und der anderen Hälfte tolle Kurven durchs Gebirge. Wir sind also jetzt in der Toskana. Abends sind wir in Florenz und machen nach dem Abendessen eine Stadtbesichtigung zu Fuß durch die nächtliche Altstadt. Gegen Mitternacht fallen wir todmüde ins Bett.

Ponte Veccio
Dom von Florenz
Tag 3

Der Montag ist der Tag der Superkurven. Heute fahren wir von Florenz nach Rimini an der Adria die 250km ausschliesslich Kurven, durch tolle Landschaften, durch Olivenhaine und durch San Marino. Kurve an Kurve fahren wir Richtung Wasser. Wir sind also jetzt im Gebiet Emilia-Romana. Am Abend dann gibts im Hotel in Rimini so richtig leckeres italienisches Menü. Und natürlich müssen wir auch ans Wasser.

In San Marino
Tag 4

Gut, dass wir gestern noch am Strand waren, denn als wir heute aus der Parkgarage des Hotels fahren, regnet es. Heute fahren wir wieder ins Landesinnere, aus dem Gebiet Emilia-Romana zurück in die Toskana. Das heutige Highliht, den Boca-Trabaria Pass mit 18 schwungvollen Kehren erleben wir im totalen Nebel und fahren aneinandergereiht wie auf einer Perlenschnur aufgefädelt den Pass hoch und wieder runter. Nur nicht den Vordermann verlieren, sonst führt die Strasse ins Nichts. Pünktlich 16Uhr kommen wir im Hotel Foetuna-Resort in Chianchiano an und treffen uns gleich in der Hotellobby zum Aporol Spritz und Bier.

Tag 5

Da wir hier in Chianciano Therme zweimal übernachten, fahren wir heute durch die schöne Toskana ohne Gepäck. In Siena haben wir einen längeren Aufenthalt und geniessen den Rundgang durch die schöne alte Stadt.

Tag 6

Die Fähre nach Olbia startet heute 22:30Uhr in Livorno. Auf dem Weg dorthin pausieren wir in der schönen alten Stadt San Gimignano. Dann kommen wir zum Fährhafen und das Durcheinander beginnt.

Tag 7

berühmte SS 125 von Dorgali nach Baunei verspricht 65 km sagenhafte Ausblicke auf eine

Abendbufett im Fährterminal

Die Nacht auf der Fähre war ruhig und ich habe wider Erwarten gut geschlafen. Bei Ankunft um 8:30Uhr in Olbia verließen ca. 200 Motorräder das Deck. Dann führte unsere Route erstmal nordwärts, ehe wir südlich Kurs auf unsere Unterkunft nehmen. Irgendwie ist es hier ziemlich entspannt oder ich habe einfach viel mehr Trubel erwartet.

Tag 8

Gestern und heute bleiben wir im Club Hotel Marina Beach in Orosei, ein fulminantes Beachresort direkt am Strand, weitläufig, sehr großzügige Zimmer und sehr schön im Grünen gelegen mit riesiger Pool-Landschaft. Nach unserer heutigen Tour zum höchsten Pass auf Sardinien haben wir Zeit zu relaxen.

Club Hotel Marina Beach
Stille am Morgen
Einparken am Abend
Tag 9

Pünktlich 8:45Uhr starten wir wie jeden Morgen die Motoren und gehen auf Tour. Heute führt uns unser Weg quer durch das Kurvenparadies an das südwestliche Ende unserer Trauminsel. Wir können heute eine geniale Strecke mit besonders gutem Asphalt genießen, die berühmte SS 125 von Dorgali nach Baunei verspricht 65 km sagenhafte Ausblicke auf eine wunderschöne Berglandschaft entlang des Golfes von Orosei! Danach geht es quer durch die Insel, es wartet mit der SS 198 wieder eine Kurvenansammlung von Weltklasse. Vorbei an Geisterdörfern, einigen 1000-Meter-Bergpässen, kleinen Bars und türkisblauen Seen weiter Richtung Süden. Wir ziehen einen großen Bogen um die Inselhauptstadt Cagliari und erreichen unserer Hotel in der Nähe von Porto Pino ganz links unten.

Die roten Felsen von Arbatax
Geisterdörfer
Tag 10

Heute ist für mich ein Pausentag, während die Anderen die geplante Rundtour fahren. Ich genieße den Pool und das Faulenzen.

Tag 11

Dienstag, 12.Mai. Wir starten im Süden und fahren konsequent nach Norden. In Alghero angekommen, beziehen wir unser Hotel Porteconte für 3 Nächte und werfen uns in die Fluten.

Tag 12

Am heutigen Mittwoch fahren wir nur eine kurze Runde im Hinterland von Alghero und machen dann noch eine kurze Runde durch die Innenstadt. Letztendlich sind wir schon 15Uhr zurück im Hotel. Ab Mittag stürmt es zunehmend und wir geniessen den restlichen Nachmittag auf der Terrasse.

Tag 13

Tag 14. Himmelfahrt. Heute erstmal ausschlafen und ein etwas späteres Frühstück. Danach haben wir eine ganz kurze Motorradfahrt zu den berühmten Neptun-Grotten geplant – eine der spannendsten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Sardinien. Wenn Meeresgott Neptun irgendwo sein Reich hat, dann sicherlich in dieser atemberaubenden Höhle mit tausenden Tropfsteinen und dem Lago La Marmora, einem der größten unterirdischen Salzwasserseen Europas! Um zur Grotte zu kommen, gilt es, vorher einen sehr sportlichen Treppengang zu absolvieren. Auf der „Treppe der Gemse“, die serpentinenmäßig hinunter zur Höhle verläuft, fühlt man sich stark an „Game of Thrones“ erinnert – schließlich wurde der Film auch hier gedreht!

ABER, leider ist die Höhle heute geschlossen. Deshalb haben wir den ganzen Tag Freizeit am Strand. 19Uhr treffen sich alle am Pool und zu guter Letzt wird Falko in den Pool geworfen. Dann nach einem guten Abendessen gibt es einen letzten herrlichen Sonnenuntergang auf Sardinien!

Am Freitag ist der letzte Tag auf der Insel angebrochen. Wir fahren im Norden rüber zum Fährhafen nach Olbia und schiffen uns am Nachmittag für die Überfahrt ein. Auf dem Hinterdeck treffen wir uns in der Gruppe für einen letzten Aperol.

Tag 15

Von der Fähre runter, fahren wir zum Frühstücken nach Pisa und besuchen den Schiefen Turm. Dann gehts kurvig über die Berge und noch 200km Autobahn bis Südtirol. Am letzten gemeinsamen Abend gibt es die Kilometerauswertung und viele Verabschiedungen.

Schiefer Turm von Pisa
Tag 16

Heute war 7:30Uhr schon grosser Aufbruch. Micha und ich reisen die letzten zwei Tage gemütlich allein nach Hause. Jaufenpass, Brenner, Innsbruck in Richtung Bayrischer Wald, 400km Landstrasse, da braucht es den ganzen Tag. Übernachtung in Steinach.

Tag 17

Montag, 18.Mai ist der letzte Fahrtag vom Bayrischen Wald über Tschechien nach Hause. Nochmal 6 Fahrstunden bei sonnigen 15Grad recht zügig und am letzten Stop vor der Grenze getankt und Waffeln gekauft.

Tag 18